HAIKHO
Eine Erzählung in „aquarell-kalligraphischen“ Bildern mit musikalischen Bildern von Martina Hug.
Vernissage Stadtgalerie:
VERNISSAGE: 20. August 2025, Stadtgalerie Chur
Ich, Martina Hug, werde bei der Vernissage eine Klang Perfomance geben. Ich freue mich auf dieses neue Experiment!
Die Klangperformance gibt es nur bei der Vernissage ab 18.00 Uhr, aber es lohnt sich, die Bilder auch ausserhalb der Vernissage zu geniessen!
ÖFFNUNGSZEITEN: 21. bis 30. August 2025
MO-FR 16-19 Uhr, SA + SO 14-18 Uhr
Dolores Rupa lädt bei ihrer neuen Ausstellung in der Stadtgalerie Chur in eine abstrakte Welt voller Farbklänge und Schrift-Bilder.
Dolores Rupa arbeitet seit vielen Jahren als Image-Fotografin. Doch ihr Schaffen bewegt sich auf mehreren Ebenen: Als Kontrapunkt zur Fotografie findet sie Zeit, Ruhe und neue kreative Impulse in freischaffenden Kunst-Projekten. Diesmal richtet sich ihr Fokus auf Kalligrafie und Malerei.
HAIKHO – DAS „AQUALLIGRAPHIE“ PROJEKT
Dolores Rupa beschäftigt sich seit einigen Jahren mit dem Dichten zeitgenössischer Haikus – vom japanischen ZEN inspirierte Kurzgedichte. Sie bewegen die Künstlerin zu einem ganzheitlichen Prozess – von der Dichtung hin zur bildlichen, sinnlichen Verarbeitung. Teils führt diese Bild-Suche durch Kalligraphie, teils durch Malerei.
So entstand der Weg den sie heute geht – die „Aqualligraphie“: Eine Mischung aus wilder, freier, moderner Kalligraphie und Aquarell-Malerei. Es kommen zum Einsatz: Japanische Tuschen, selbst hergestellte Tinten, Pigmente, Aquarellfarben und manchmal Fundstücke aus der Natur. Ein Bild lebt von der absoluten Schlichtheit, ein anderes vom üppigem Material.
Die Kunstfertigkeit – aber auch der gestaltete Zufall, das Spielerische, Spontane, Intuitive führt die Hand in einem meditativen, sinnlichen Arbeitsprozess – ganz im Hier und Jetzt.
Zwischen Haiku und Wandern besteht eine natürliche Beziehung. Es ist die Gegenwart, in der man wandert. Es ist die Gegenwart, in der sich das Haiku ereignet. Die Füsse wandern, der Kopf ist frei. Da kann er die Welt wahrnehmen und sich mit Dichten beschäftigen.
Die Natur Graubündens, Landschaften, Lieblingsorte, Jahreszeiten, dazu kurze Momementaufnahmen des Alltags: Momenthafte Beobachtungen und Empfindungen sind sie die Inspirationsquelle für Dolores Rupas Haikus und der entstehenden Bilder. Eben ein „HAIKHO“ – ein Heimkommen zu sich und zur Heimat in sich selbst.
Bild copyright by Dolores Rupa

